Kein Aprilscherz - am 1. April 2001 war es endlich soweit:
Der erste RheinEnergie Marathon Bonn wurde veranstaltet und die Renniere war dabei
Kein Aprilscherz - am 1. April 2001 war es endlich soweit: Der erste RheinEnergie Marathon Bonn wurde veranstaltet und die Renniere war dabei.Ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Selbst das Wetter spielte mit. Die Kinder der Renniere waren bei ihrer zweiten Kinderstaffel wieder mit großem Ehrgeiz bei der Sache.
Diesmal waren 50 Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren für die Staffel unterwegs. Etwa die Hälfte von ihnen ist nierenkrank, dialysepflichtig oder transplantiert. Je nach persönlichem Vermögen haben sie jeweils zwischen 200 und 4000 m der Marathonstrecke zurückgelegt.
Nachdem die Renniere -Kinder ihre Etappe der Staffel absolviert hatten, gingen sie mit ihrem "Staffelstab" - der Elefanten-Sammeldose - die abgelaufene Strecke zurück und baten die Marathon-Zuschauer um Spenden für die Renniere. Da die Marathon-Staffel durch die Bonner Lokalpresse bereits bekannt gemacht worden war, mussten die Kinder in diesem Jahr übrigens spürbar weniger erklären. Bei der Sammlung kam einiges zusammen. Die Spendenhöhe werden wir in unserem Spendenbarometer veröffentlichen.
Der absolute Höhepunkt der Staffel war gegen 14.15 Uhr erreicht: Etwas mehr als vier Stunden nach dem Startschuss liefen alle Marathon-Kinder gemeinsam mit Dr. Bernd Hoppe und den anderen Ärzten durchs Ziel. Als Highlight der Zieleinlauf als große Gruppe - so möchten wir es gern beim nächsten Marathon wiederholen.
In diesem Jahr war Dr. Bernd Hoppe - Leiter der Kinderdialyse der Uni Köln - nicht der einzige Begleiter der Kinderstaffel. Zwei seiner Kollegen - Dr. Bodo Beck und Alexander Joeris - hatten sich entschieden, den Bonn-Marathon gemeinsam mit ihm und den Kindern zu laufen. Für die geleistete Arbeit gab es auch die angemessene Belohnung: Die erfolgreichen Marathon-Ärzte, aber auch alle Renniere -Kinder erhielten eine offizielle Medaille des Bonn-Marathons. Mit dieser Medaille um den Hals machte es gleich doppelten Spaß durch die Bonner Innenstadt zu spazieren. In den nächsten Wochen gibt es sicher auch noch eine Teilnahmeurkunde.
Eigentlich stand niemandem der Sinn danach, durch die Stadt zu spazieren. Denn auf dem Remigiusplatz, nahe des Zieleinlaufs, aber doch etwas abseits vom Rummel, war das Renniere -Zelt aufgebaut - und da gab es bis 17.00 Uhr ein Kinderfest. Da Marathonlaufen extrem durstig macht, kam der Getränkestand des Sponsors Vereinte Versicherung besonders gut an. Außerdem brachte eine Schminkmaus Farbe in Kindergesichter und es trat ein zaubernder Clown auf - oder war es ein als Clown verkleideter Zauberer? Jedenfalls war er lustig und konnte zaubern - darin bestand Einigkeit.
Planmäßig besuchte Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann gegen 15.30 Uhr das Renniere -Kinderfest. Sie freute sich sehr über die Teilnahme der Renniere am Marathon. Im Gespräch mit den Kindern und Dr. Hoppe stellte sie heraus, dass es nicht nur wichtig ist, Spitzenleistungen zu erbringen, sondern auch einfach mitzumachen bei einem gemeinsamen Vorhaben. Nachdem Sie den Verein im Vorfeld des Bonn-Marathons bereits nach Kräften unterstützt hatte, konnte sie sich nun davon überzeugen, dass sich die Mühe gelohnt hatte und lud die Renniere und alle Kinder gleich zum nächsten Bonn-Marathon am 14.4.2002 ein.
Ach ja: Als Überraschung gab es dann noch eine Süßigkeitenspende der Firma Haribo.Kann man es den Kindern übel nehmen, dass die Vertreter von Haribo mit etwas mehr Beifall begrüßt wurden, als die Bonner Oberbürgermeisterin?
Bis zum nächsten Marathon - vielleicht in Köln am 7.10.01?!
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