Ziele
Die Renniere will nierenkranken Kindern das Leben mit ihrer Krankheit und der Dialyse so angenehm wie möglich machen, damit sie ebenso wie ihre gesunden Spielkameraden Spaß und Freude erleben können.
Die Idee: Das Miteinander stoffwechselerkrankter und somit behinderter Kinder mit gesunden Altersgenossen soll das Selbstbewusstsein der kleinen Patienten fördern.
  • Hierzu will die Renniere zunächst den Schrecken und die Eintönigkeit der Dialyse mindern, indem die Behandlungsräumlichkeiten ansprechend und kindgerecht ausgestattet werden. Dies gelingt beispielsweise mithilfe von Computern samt Lernspielen und Internetzugang oder Malbüchern und klassischen Spielen. Prof. Dr. med. Bernd Grabensee, langjähriger Direktor der Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der Universitätsklinik Düsseldorf, sieht hierin einen wichtigen, den Erfolg der Behandlung unterstützenden Faktor: "Wenn Kinder die Dialysezeit nicht als Strafzeit empfinden, gibt es weniger Komplikationen."
  • Der bundesweit aktive Verein organisiert und begleitet zudem soziale Integrationsmaßnahmen wie Sport- und Freizeitveranstaltungen für (nieren-)kranke und gesunde Kinder.
  • Die Renniere hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bereitschaft zur Organspende in der Gesellschaft zu erhöhen.
Spenden-Marathon:
Das Geld für die vielfältigen Aktivitäten stammt zum einen aus den Spenden der zahlreichen Sponsoren und Förderer, aber auch aus Sammelaktionen im Rahmen von Staffelläufen, die die Renniere während großer Marathon-Veranstaltungen initiiert. Im Zeichen der rennenden Niere haben kranke, transplantierte und gesunde Kinder die 42,195 Kilometer lange Strecke bereits in Duisburg, Bonn, Düsseldorf und Hannover bewältigt. Während der Läufe werden die Kinder von einem Ärzteteam der Kölner Kinderdialyse betreut.
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