|
|||
|
|
Die Renniere ist am 11. September 2005 erstmals beim 9. Ford Köln Marathon mit einer Kinder-Staffel aus dialysepflichtigen, nieren-transplantierten und gesunden Läufern an den Start gegangen.
Die 73 Staffel-Kids im Alter zwischen 4 und 18 Jahren stammten aus ganz Nordrhein-Westfalen und liefen mit der Startnummer 1999 - dem Gründungsjahr des bundesweit aktiven Vereins. Köln war die elfte Marathon-Staffel der Renniere seit dem Jahr 2000.
Zuvor gab es Starts in Duisburg (1 x), Bonn (5 x), Hannover (2 x) und Düsseldorf (2 x).
Mit der Staffel setzte die Renniere als offizieller Charity-Partner des Köln Marathons ein Zeichen zur Integration nierenkranker und somit behinderter Kinder. Jedes Kind der Staffel lief eine seiner Konstitution angemessene Distanz zwischen 100 Metern und 10 Kilometern und übergab dann symbolisch einen Staffelstab. Während des gesamten Laufs wurden die Kinder medizinisch betreut durch das Team des mitjoggenden Prof. Bernd Hoppe, Leiter der Kinderdialyse-Station an der Universitätsklinik Köln. Zwei Staffeln des parallel stattfindenden Schulmarathons hatten zudem die Renniere als Empfänger ihrer gesammelten Sponsorengelder ausgewählt Am Ende ihres jeweiligen Laufabschnitts sammelten die Eltern die jungen Athleten ein und brachten sie in die Nähe des Zielbereichs. Rund vier Stunden nach dem Start liefen alle Staffel-Kinder gemeinsam über die Ziellinie in der Mindener Straße. Ein Kinderfest im Renniere-Zelt auf dem Otto-Platz vor dem Deutzer Bahnhof mit Zauberer Stevamino und Schminkmaus Ute verkürzte derweil die Wartezeit bis zum Zieleinlauf. Die Medaillen nahmen die jungen Athleten aus den Händen von Jürgen Rothers, dem 1. Vorsitzenden des Kölner Vereins für Marathon e.V., in Empfang. Nach den Erfahrungen von Christiane Wicht-Stieber, Vorstandsvorsitzende der Renniere, kann der gemeinsame Zieleinlauf einen Motivationsschub bewirken: "Manche der dialysepflichtigen und transplantierten Staffelkinder erfahren auf diese Weise zum ersten Mal, dass sie zu ähnlichen oder gar gleichen körperlichen Leistungen fähig sind wie ihre gesunden Altersgenossen. Und das spornt sie ungemein an." |
||