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Die Renniere hat beim Metro Group Marathon Düsseldorf am 8. Mai 2005 wie im Jahr 2003 eine Kinder-Staffel aus dialysepflichtigen, nieren-transplantierten und gesunden Kindern ins Rennen geschickt. Die 45 Staffel-Kids im Alter zwischen 3 und 20 Jahren stammten aus ganz Nordrhein-Westfalen und liefen mit der Startnummer 1999 - dem Gründungsjahr des bundesweit aktiven Vereins.
Mit der Staffel wollte die Renniere ein Zeichen zur Integration nierenkranker und somit behinderter Kinder setzen. Jedes Kind der Staffel lief eine seiner Konstitution angemessene Distanz zwischen 100 Metern und 10 Kilometern und übergab dann symbolisch einen Staffelstab. Am Ende ihres jeweiligen Laufabschnitts sammelten die Eltern die jungen Athleten ein und brachten sie in die Nähe des Zielbereichs. Rund viereinhalb Stunden nach dem Start liefen alle Staffel-Kinder gemeinsam über die Ziellinie auf der Rheinpromenade. Die Medaillen erhielten sie aus den Händen von Bürgermeister Dirk Elbers. Nach den Erfahrungen von Christiane Wicht-Stieber, Vorstandsvorsitzende der Renniere, kann der gemeinsame Zieleinlauf einen Motivationsschub bewirken: "Manche der dialysepflichtigen und transplantierten Staffelkinder erfahren auf diese Weise zum ersten Mal, dass sie zu ähnlichen oder gar gleichen körperlichen Leistungen fähig sind wie ihre gesunden Altersgenossen. Und das spornt sie ungemein an." Während des gesamten Laufs wurden die Kinder medizinisch durch mitlaufende Ärzte der Universitätsklinik Köln betreut. Zu den Begleitern der Renniere-Kids zählte auch Thomas Allofs (45). "Wir freuen uns sehr, dass sich ein so prominenter Sportler für die Renniere einsetzt. Die Kinder haben sich risieg gefreut, dass ein ehemaliger Nationalspieler mit ihnen gelaufen ist", sagt Wicht-Stieber. |
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